Kirchengemeinde St. Johannis Rosdorf

Gemeindebrief

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Liebe Besucherinnen und Besucher unserer

Homepage,

im Studium habe ich gelernt: „pas, pasa, pan“ (griechisch) bedeutet „alle, alles“. In diesen Tagen lernen wir alle miteinander, welche Ausmaße dies annehmen kann. Die Corona-Pandemie bedeutet nicht nur, dass das Virus für ALLE Länder dieser Welt eine Bedrohung und ein Problem darstellt, sondern auch, dass ALLE Bereiche unseres täglichen Lebens davon betroffen sind. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, das Versammlungsverbot betrifft auch alle Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Bestattungen dürfen nur noch in kleinem Kreis und an der frischen Luft stattfinden. Fünf Menschen haben wir in der letzten Woche zu Grabe getragen. Bei den Todesursachen spielte das Corona-Virus keine Rolle, aber bei der Frage, wie man den Angehörigen das Beileid bekunden kann. Manchmal sagt eine Umarmung mehr als Worte es vermögen. Doch im Moment ist es nicht angesagt, sich zu umarmen, um einander zu trösten und beizustehen. Für freudige Ereignisse gilt das Gleiche: ob wir uns freuen, einen Freund wieder zu sehen oder einem Geburtstagskind gratulieren möchten: wir sollen Abstand halten. Wir sollen Arbeits- und private Treffen vermeiden, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Und wir spüren mehr und mehr, wie unser alltägliches Leben miteinander und wir selbst darunter leiden, auch wenn wir (noch) gesund sind. Vorsichtsmaßnahen sind sinnvoll und geboten. Doch es zählt noch etwas anderes: die Art, die Haltung, mit der wir dieser noch nicht erlebten Lage begegnen. Ich denke da an einen Satz aus der Bibel aus dem 2. Brief an Timotheus: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7) Ich bin sicher: nötiger als Hamsterkäufe ist Besonnenheit. Dank der Menschen, die in der Nahrungsmittelproduktion, im Transport und im Einzelhandel tätig sind, erhalten wir Nachschub. Da muss niemand für sich und seine Familie den Bedarf gleich mehrfach decken und andere gehen leer aus. Diese Pandemie können wir nur gemeinsam überstehen, indem jede und jeder etwas dazu beiträgt. Wir sind auf Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme angewiesen. Ich bin sicher, jede und jeder wird seine Chance erhalten, mit seiner Kraft etwas dazu beizutragen, z.B. auch dadurch, dass wir hilfreiche Regelungen finden, wie Menschen und Berufsgruppen, die jetzt beruflich pausieren müssen, wirtschaftlich überleben können. Wer jetzt nicht zur Schule gehen darf, kann trotzdem lernen, lesen, sich online oder am Telefon mit anderen austauschen. Wer jetzt nicht arbeiten darf, hat auch mehr Zeit zum Beten: für die, die krank sind. Für alle, die kranke und alte Menschen pflegen. Für Verschonung. So sehr unser gegenwärtiges Leben bzw. unsere Art zu leben bedroht erscheint, erfährt manches andere durch diese Krise gerade eine Atempause: weniger Flugverkehr und keine Kreuzfahrten bedeuten auch weniger CO2-Ausstoß und weniger Belastung für manche Lebensräume. Wäre wunderbar, wenn wir aus dieser Krise etwas lernen und wenn auch die Kriege zum Erliegen kämen. Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für Sie und Euch alle, Pastorin Simone Mertins P.S. Hier noch der Brief unseres Bischofsrates zum Thema ...
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Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Johannis Rosdorf

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Rosdorf

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Aktuelles

Texte zum Sonntag Hier finden Sie Texte unserer Pastorinnen, jeweils zum kommenden Sonntag. Aktuelle Mitteilung zu Einschränkungen in der Nutzung des Gemeindehauses: Im Zusammenhang mit der Pandemie durch das neuartige Corona-Virus wurde als vorbeugende Maßnahme beschlossen, das Gemeindehaus bis nach den Osterferien zu schließen.Demzufolge fallen aus: - Die Krabbelgruppe - Die Gitarrengruppe - Die Kirchenchor-Probe - „65plus“ am Dienstag - Konfirmandenunterricht - Posaunenchor-Probe - Probe von „Together“ - Gospelkinderchöre - Gemeindenachmittag - Die Kinderbibeltage  Weitere Informationen haben unsere Pastorinnen in einem Informations-Schreiben zusammengefasst. Hier noch ein Link zu den aktuellen Empfehlungen der Landeskirche